Politik und Gesellschaft

Kerzen für die geschundenen Frauen dieser Welt

Für Donnerstag, 25. November 2004, dem internationalen Tag für den Kampf gegen Gewalt an Frauen, rief das nationale Komitee Schweiz/Liechtenstein der Uno-Organisation UNIFEM wieder dazu auf, beim Einnachten eine Kerze anzuzünden und sie ins Fenster zu stellen.
Im Gedenken an die Millionen und aber Millionen Frauen, die tagtäglich überall auf dieser Welt der physischen und psychischen Gewalt ausgesetzt sind, ist es notwendig, an einem bestimmten Tag ihrer zu gedenken und dem Kampf gegen diese Art von Gewalt wenigstens einmal im Jahr auch öffentlich Nachdruck zu verleihen, sind die Verantwortlichen der UNIFEM überzeugt. Ihr Aufruf richtete sich denn an alle Männer und Frauen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.


Die Präsidentin von UNIFEM, Emma Brugnoli, Bellinzona, zitierte Uno-Generalsekretär Kofi Annann,wenn sie sagte: "Gewalt gegen Frauen ist und bleibt ein Problem, das in der ganzen Welt epidemisches Ausmass hat und sicher die schlimmste menschenrechtliche Misshandlung ist, die wir heute kennen. In diesem Sinn plädierte UNIFEM Schweiz/Liechtenstein für die Teilnahme an diesem Gedenktag und dafür, dass Frauen und Männer an den verschiednen Veranstaltungen teilnehmen sollten, zu denen die nationalen, regionalen und kommunalen Frauengruppen aufriefen.


www.unifem.ch/Deutsch/frameset.htm

 

Autorin/Autor

 

Almuth Helen Graf
Publikationsdatum 29.11.2004
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