Generationenwechsel bei alliance F - Rosmarie Zapfl übergibt das Präsidium an die Nationalrätinnen Maya Graf und Kathrin Bertschy

19:11:2014

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Nationalrätin Maya Graf
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Nationalrätin Kathrin Bertschy

An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung von alliance F vom 19. November 2014 stellen sich die beiden Nationalrätinnen Maya Graf (Grüne BL) und Kathrin Bertschy (Grünliberale BE) als Nachfolgerinnen von aNR Rosmarie Zapfl zur Wahl. Damit erhält der einflussreiche Frauendachverband, welcher rund 400 000 Mitglieder vertritt, ein starkes Doppelpräsidium. Zusammen mit Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (CVP ZH), Vorstandsmitglied seit 2013, bekommt alliance F ein parteipolitisch sehr breit abgestütztes Leitungsgremium.

 

Medienmitteilung

 

Maya Graf (52), Nationalrätin BL

Nationalratspräsidentin 2013, Sozialarbeiterin und Biobäuerin aus Sissach sagt zu ihrer Kandidatur: „Es gibt kein Frauenproblem sondern ein Gesellschaftsproblem, wenn Wirtschaft und Gesellschaft die Anliegen der weiblichen Hälfte der Bevölkerung nicht endlich integrieren. Geschlechtergerechte Lösungen helfen uns die Zukunft zum Wohle aller zu gestalten, dafür möchte ich mich als Co- Präsidentin von alliance F einsetzen“.

Kathrin Bertschy (35), Nationalrätin BE

aus Bern, Oekonomin: „Die Gleichstellung der Geschlechter ist auch aus volkswirtschaftlichen Gründen dringend notwendig. Nur wenn eine Volkswirtschaft Zugang zu all ihren Talenten hat, bleibt sie innovativ und wettbewerbsfähig. Ich finde es deshalb völlig falsch, dass die Schweiz die Frauen zwar sehr gut ausbildet, aber Strukturen und gesellschaftliche Rollenbilder aufrechterhält, welche die Frauen in der Ausübung ihrer Berufstätigkeit einschränken.“

Als Nachfolgerinnen von Rosmarie Zapfl wollen die beiden künftigen Präsidentinnen von alliance F deshalb die Aufklärungsarbeit und den Druck auf politischer Ebene fortsetzen.

Rosmarie Zapfl, acht Jahre Präsidentin von alliance F

„Mit grosser Freude gebe ich das Präsidium von alliance F in die Hände meiner Nachfolgerinnen. Ich bin überzeugt, dass sie ihren jugendlichen Elan und ihre Einflussmöglichkeiten nutzen werden, um der Gleichstellungsgesetzgebung zum Durchbruch zu verhelfen. Wirtschaft und Politik reagieren nur zögernd auf die berechtigten Anliegen zur Gleichstellung von Mann und Frau. Seit der Gründung des Bundes Schweizerischer Frauenorganisationen vor 114 Jahren wurde viel erreicht, aber Lohngleichheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf warten immer noch auf Durchsetzung. Deshalb braucht es alliance F auch in Zukunft. Was wir endlich wollen sind: TATEN STATT WORTE.“


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